Was motiviert Schüler zum Lernen?
Die Faktoren, die Studierende dazu ermutigen, sich einer akademischen Herausforderung zu stellen
Wann sind Schüler am motiviertesten? Was bewegt einen Schüler dazu, ein Eis mit Freunden sausen zu lassen, um sich einer schulischen Herausforderung zu stellen? Warum sind manche Schüler motivierter als andere, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen? Mit diesen Fragen beschäftigen viele Eltern und Lehrer, insbesondere wenn sie die Motivation eines Kindes für schulische Leistungen beobachten. abnehmend im Laufe der Schuljahre.
Dieser Leistungsabfall wird oft beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule deutlich, in der Regel mit etwa elf Jahren. Dann beginnt die Schule, sich stärker auf Leistung zu konzentrieren, was den Druck auf die Schüler erhöht, und dieses neue Umfeld kann nicht immer den Bedürfnissen der Schüler gerecht werden. Der Übergang zur weiterführenden Schule kann sich auch auswirken soziale BeziehungenFreundschaften werden gestört, der Einfluss der Eltern nimmt ab und die Klassen werden größer, was sich negativ auf das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern auswirken kann. Gleichzeitig werden die Schüler immer selbstständiger. interessiert an sozialen Beziehungen.
„Wir wollten die Faktoren identifizieren, die am engsten mit der akademischen Motivation zusammenhängen.“
Da wir wissen, dass die Motivation in dieser Zeit oft nachlässt, wollten wir die Faktoren identifizieren, die am engsten mit der akademischen Motivation zusammenhängen, damit wir Lehrern und Betreuern helfen können, Schüler zu motivieren, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
In den vergangenen vier Jahrzehnten haben zahlreiche Studien die Motivation von Schülern und Studenten innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers mithilfe von Selbsteinschätzungsverfahren untersucht. eine systematische Überprüfung Aus diesen Erkenntnissen ging hervor, dass Forscher bereits Daten aus über 5,000 Studien mit mehr als 25 Millionen Schülern und Studenten im Alter von 4 bis 20 Jahren zusammengefasst hatten. Angesichts der schieren Anzahl solcher Zusammenfassungen (wir fanden 125!) ist es schwierig, diese zu durchforsten und Antworten auf spezifische Fragen zu finden. Unser erster Schritt bestand daher darin, eine umfassende Übersicht über all diese Erkenntnisse zu erstellen. Dabei identifizierten wir drei Faktoren, die für die akademische Motivation besonders wichtig zu sein scheinen: Lernmöglichkeiten, Selbstvertrauen und positive Beziehungen.
Drei Motivationsfaktoren
Gute Lernmöglichkeiten, wie beispielsweise qualitativ hochwertiger Unterricht in Naturwissenschaften oder Lesen, steigern die Motivation. Je mehr Schüler lernen, desto motivierter sind sie, weiterzulernen. Motivation wiederum führt zu mehr Lernerfolg. Schaffung einer Rückkopplungsschleife zwischen Lernen und Motivation.
Qualitativ hochwertiger Unterricht erfordert ein effektives Klassenmanagement, einschließlich einer effizienten Nutzung der Unterrichtszeit und der Klärung der Klassenregeln. Dazu gehört auch, anspruchsvolle Aufgaben zu stellen, die die Schüler zu einer aktiven Rolle in ihrem eigenen Lernprozess anregen, und sie gleichzeitig bei der Bearbeitung dieser Aufgaben zu unterstützen. Die Lernmöglichkeiten sollten den Fähigkeiten der Schüler entsprechen..
"Ein positives Schulklima mit guten Beziehungen sorgt für motivierte Lernende."
Schüler, die sich in ihren akademischen Fähigkeiten kompetenter fühlen, scheinen motivierter zu sein. Tatsächlich ist die Wahrnehmung des eigenen Lernprozesses – das Selbstvertrauen der Schüler – möglicherweise genauso wichtig wie die Qualität der Lernmöglichkeiten, die ihnen geboten werden. Lehrkräfte können dazu beitragen, dass sich Schüler kompetent fühlen und ihre Motivation steigern, indem sie Feedback gebenDabei werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie jeder Einzelne Fortschritte erzielen kann – was wiederum das Lernen fördert. Lehrer können motivierende Ziele schaffen für ihre Schüler, wobei sie die Wichtigkeit betonen, weiterhin zu lernen und die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, anstatt mit Klassenkameraden zu konkurrieren.
Die Schüler-Lehrer-Beziehung hat auch einen erheblichen Einfluss auf die Motivation: Ein positives Schulklima mit guten Beziehungen sorgt für motivierte Lernende.Im Jugendalter geht es darum, soziale Beziehungen außerhalb der Familie aufzubauen (insbesondere zu Gleichaltrigen). wird zunehmend wichtigerUnterstützende Lernumgebungen – solche, die den emotionalen Bedürfnissen der Schüler gerecht werden und ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit zu Mitschülern und Lehrern vermitteln – wirken sich positiv auf die Motivation aus.
„Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Förderung akademischer Fähigkeiten.“ positive Selbstüberzeugungen„und Beziehungen parallel dazu.“
Es bedarf weiterer Forschung, um zu klären, ob bestimmte Aspekte der Motivation in bestimmten Kontexten eine größere Rolle spielen als in anderen. In unserer Übersicht konnten wir das Zusammenspiel verschiedener Aspekte des Lernens im Klassenzimmer, die bei der Betrachtung von Bedeutung sind, nicht berücksichtigen. einzelne Klassenzimmer, Lehrer und SchülerWir wissen beispielsweise nicht, ob Lehrmethoden bei Schülern mit unterschiedlichem Hintergrund unterschiedlich wirken, und wir wissen wenig über den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Technologie im Unterricht und der akademischen Motivation.
Unsere Ergebnisse unterstreichen jedoch die Bedeutung der Förderung akademischer Fähigkeiten. positive SelbstüberzeugungenUnd parallel dazu können sich auch Beziehungen entwickeln. Wenn Schüler sehen, dass sie Fortschritte machen, sich in ihrer Schule und ihren Klassenzimmern willkommen fühlen und mit ihren Lehrern und Mitschülern verbunden sind, sind sie möglicherweise motiviert genug, auf ein Eis mit Freunden zu verzichten und sich stattdessen einer akademischen Herausforderung zu stellen.