Erwachsene verfügen über zahlreiche Wörter, um die positiven und negativen Gefühle zu beschreiben, die wir alle erleben – ob Freude, Zufriedenheit, Begeisterung, Wut, Angst, Ärger oder Traurigkeit. Kleine Kinder drücken ihre Gefühle oft spontan aus, etwa durch Tränen oder überschwängliche Begeisterung. Es braucht Zeit, bis sie die Fähigkeit entwickeln, sich auf komplexe und tiefgründige Gespräche über Gefühle einzulassen. Vertrauenspersonen können Kinder auf diesem Weg unterstützen, indem sie mit ihnen über ihre Gefühle sprechen und ihnen Strategien zum Umgang damit vermitteln.

Emotionen erkennen

Das Bildungsstiftung Stiftung Es wird ein expliziter Ansatz zur Vermittlung emotionaler Kompetenzen empfohlen. Damit Kinder ihre Gefühle erkennen können, müssen sie deren Namen kennen und verstehen, wie sie sich äußern. Erwachsene können Kindern dabei helfen, ihre Gefühle zu benennen, indem sie ihren Wortschatz erweitern. Wenn man einem Kind eine Geschichte vorliestEs kann zum Beispiel hilfreich sein, die Bedeutung bestimmter emotionaler Wörter zu erklären und die Emotionen der Figuren näher zu erläutern.

„Kleinkinder neigen dazu, ihre Gefühle spontan auszudrücken, sei es durch Tränenausbrüche oder ungezügelte Begeisterungsstürme.“

Um Kindern zu helfen, ihre Gefühle an einem bestimmten Tag oder zu einem bestimmten Zeitpunkt des Tages zu erkennen, Stimmungstagebuch (entweder online oder auf Papier) oder ein Gefühlsrad kann hilfreich sein. Diese Hilfsmittel lassen sich an das Alter und die Vorlieben des Kindes anpassen. Ein Stimmungstagebuch enthält Wörter, Symbole oder Bilder von Gesichtern, die verschiedene Emotionen ausdrücken; Kinder wählen das Wort, Symbol oder Bild aus, das ihr Gefühl in diesem Moment am besten beschreibt, und können es bei Bedarf näher erläutern.

Indem Erwachsene das Gesagte von Kindern paraphrasieren und deren Gesichtsausdrücke spiegeln, bestärken sie sie darin, drücken ihre Gefühle ausDies kann Kindern helfen, ihre Gefühle besser zu verstehen und ihnen das Selbstvertrauen geben, ihre Empfindungen zu erkennen. Wenn die Dinge außer Kontrolle geraten, ist das Identifizieren von Gefühlen oft ein erster Schritt, um zu interpretieren, welches Gefühl eine Situation auslöst und wie man darauf reagiert.

„Wenn die Dinge außer Kontrolle zu geraten scheinen, ist das Erkennen der Emotionen oft ein erster Schritt, um zu interpretieren, welche Emotion eine Situation auslöst und wie man darauf reagiert.“

Emotionen interpretieren

Die Identifizierung der aktuellen Emotion eines Kindes kann helfen, ein Gespräch darüber anzustoßen, was diese Emotion ihm signalisiert. Positive Emotionen wie Freude lösen … aus spielerische Annäherungsverhalten, wodurch Erkundungen und Kontakte mit anderen ermöglicht werden. Negative Emotionen können auch Vorteile haben. – Sie helfen uns zu erkennen, dass etwas fehlt, etwas verändert oder geschützt werden muss. Wut signalisiert, dass etwas mit unseren Zielen im Widerspruch steht. oder Werte, und veranlasst uns zu Handlungen, um diese zu schützen und zu verteidigen. Trauer ist eine Reaktion auf den Verlust von etwas oder jemandem, der uns wichtig ist, und führt eher zu Rückzug als zu Handeln. Schließlich hilft uns Angst, Gefahren in der natürlichen und sozialen Welt zu vermeiden.

Emotionen regulieren

Negative Emotionen können hilfreich sein, um Gefahren zu vermeiden und Verluste zu verarbeiten. Unkontrolliert können sie jedoch zu Angstzuständen führen und die Kommunikation mit anderen beeinträchtigen. Zu verstehen, was negative Emotionen auslöst, was diese Emotionen signalisieren und wie sie zu interpretieren sind, ist entscheidend, um ein Gleichgewicht zwischen einer impulsiven Reaktion auf ein äußeres Ereignis und einer überlegten Antwort zu finden. Ein Kind könnte beispielsweise wütend sein, weil ein Freund auf einer Party das letzte Stück Kuchen genommen hat. Wenn das Kind über die Situation nachdenkt und sich überlegt, ob der Freund das Stück Kuchen vielleicht geteilt hätte, kann es seine Wut überdenken und einen Konflikt vermeiden. Erwachsene spielen eine wichtige Rolle dabei, Kindern dieses Verständnis für die Perspektiven anderer Menschen zu vermitteln.

„Geschichten und Rollenspiele sind wirksame Methoden, um Kinder dazu anzuregen, über die Gefühle und Sichtweisen anderer zu sprechen.“

Geschichten und Rollenspiele sind wirksame Methoden, um Kinder dazu anzuregen, über die Gefühle und Perspektiven anderer zu sprechen und ihnen zu helfen, soziales Bewusstsein zu entwickeln und Beziehungen aufzubauen. Es gibt auch zahlreiche Strategien, um einen Abstand zwischen Reaktion und Antwort zu schaffen. Kinder können diesen Abstand selbst schaffen, indem sie das Handeln verzögern (indem sie innehalten und zuerst nachdenken). sie in unserem Resort entspannen,oder durch Anwendung von Selbstberuhigungstechniken wie AtemübungenDabei können sie dazu ermutigt werden, die Bedürfnisse und Perspektiven anderer zu berücksichtigen.

Als Begleiter und Vorbilder können Erwachsene die emotionale Entwicklung von Kindern fördern, indem sie explizit über Gefühle sprechen, auf deren Gefühlsausdrücke eingehen und diese vertiefen, die Perspektiven anderer diskutieren und den Kindern die nötigen Werkzeuge zur Emotionsregulation an die Hand geben. Emotionales Lernen ist ein lebenslanger Prozess, auf dem Erwachsene und Kinder gemeinsam Fortschritte machen und sich weiterentwickeln können.