Nachdenken über das Denken
Was ist Metakognition und wie kann sie Schülern beim Lernen helfen?
Metakognition ist die Fähigkeit, über die eigenen Gedanken nachzudenken und sie zu steuern. Das Vermitteln metakognitiver Strategien kann die schulischen Leistungen von Lernenden verbessern. Daher stellt sie ein gutes, evidenzbasiertes Ziel für Interventionen dar.
Was ist Metakognition?
Eine vereinfachte Definition von Metakognition ist „über das Denken nachdenken“, aber Metakognition umfasst auch das Regulierung Diese Gedanken – die Fähigkeit, sie zu verändern. Es geht über das bloße Bewusstsein für Denkprozesse hinaus und umfasst die Fähigkeit, Gedanken und Verhaltensweisen zu verändern. Studien haben gezeigt, dass das explizite Vermitteln von Strategien zur Metakognition dazu führt, Verbesserungen bei der Erreichung.
Förderung der Metakognition Metakognitive Ansätze stellen daher eine relativ einfache und kostengünstige Methode zur Verbesserung des Lernens dar. Die Education Endowment Foundation (EEF) beschreibt Ansätze zur Metakognition als „durchweg sehr wirksam“, räumt aber gleichzeitig ein, dass ihre Umsetzung eine Herausforderung darstellen kann.
Wir müssen jedoch vorsichtig sein, den Einfluss der Metakognition auf das Lernen nicht zu überschätzen. DenkweisenMetakognition wird manchmal als einfache Lösung verehrt, obwohl natürlich viele Faktoren das Lernen beeinflussen. Auch für Lehrende kann die Vermittlung metakognitiver Strategien eine Herausforderung darstellen. Andererseits ist Metakognition ignoriert von einigen, die befürchten, es handele sich lediglich um das neueste Modewort im Lehrerberuf.
Modellierung metakognitiver Strategien durch lautes Denken
Den Lernenden Beispiele metakognitiven Denkens durch lautes Denken aufzuzeigen, ist eine der wichtigsten Empfehlungen zur Förderung der Metakognition. drei Schlüsselphasen Metakognition umfasst Planung, Überwachung und Bewertung. Jede dieser Phasen kann von der Lehrkraft oder den Eltern, die den Lernenden unterstützen, vorgeführt werden, indem gezeigt wird, wie man ein Problem verbal angeht. Dies kann durch Fragen geschehen. Reihe von Fragen.
In der Planungsphase, bevor mit der eigentlichen Aufgabe begonnen wird, werden Fragen gestellt, die den Bezug bisheriger Arbeiten zur aktuellen Aufgabe, den besten Einstieg in die anstehende Aufgabe und die Zielerreichung thematisieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für verschiedene Strategien zu schärfen und die Schülerinnen und Schüler bei der Auswahl einer Strategie zu unterstützen, wobei sie auf Vorkenntnisse zurückgreifen können.
„Wichtig scheint zu sein, dass metakognitive Strategien explizit und in Bezug auf konkrete Aufgaben vermittelt werden.“
In der Beobachtungsphase, während die Aufgabe bearbeitet wird, kann die Lehrkraft fragen, ob der aktuelle Ansatz funktioniert und was verbessert werden kann, um die Schüler gegebenenfalls zu einem Strategiewechsel zu ermutigen. Nach Abschluss der Aufgabe, in der Auswertungsphase, beziehen sich die Fragen darauf, ob das Ziel erreicht wurde und was beim nächsten Mal besser gemacht werden könnte.
Metakognitive Strategien sollten explizit gelehrt werden.
Dies sind nur Beispiele für Fragen, die metakognitives Denken anregen und fördern können. EEF-Website Es enthält viele weitere Beispiele und eine detaillierte Beschreibung ihrer Anwendung im Unterricht. Wichtig scheint zu sein, dass metakognitive Strategien explizit und aufgabenbezogen vermittelt werden, anstatt abstrakt, sodass Lernkompetenzen ohne Anwendung auf reale Aufgaben gelehrt werden.
„Die Förderung von Metakognition erfordert keine teure Spezialausrüstung und hat vermutlich die größte Wirkung bei benachteiligten Schülern.“
Metakognition ist ein besonders attraktives Ziel für die Verbesserung des Lernens, da sie keine teure Spezialausrüstung erfordert und vermutlich die größte Wirkung auf benachteiligte Schüler hat. Es gibt gute BeweisgrundlageUnd es gibt großartige RESSOURCEN Kostenlos online verfügbar, um Lehrkräfte und Eltern zu unterstützen. Wenn Metakognition das neueste Schlagwort im Bildungsbereich ist, dann hat das seinen Grund.
Wie man Schüler dazu anregen kann, über ihr eigenes Denken nachzudenken
• Modellplanung, -überwachung und -bewertung durch lautes Denken.
• Stellen Sie Fragen, um das Bewusstsein der Schüler für verschiedene Strategien zu schärfen.
• Metakognitive Strategien explizit und in Bezug auf konkrete Aufgaben vermitteln.
4 Kommentare
Kommentare sind geschlossen.
Sehr interessant und ich werde in den nächsten Tagen darüber nachdenken. Bernard
sehr einfache Erklärung
Eine Möglichkeit, die Selbstwirksamkeit zu stärken, besteht darin, Schülerinnen und Schülern beizubringen, mithilfe von Metakognition zu reflektieren. Die Reflexion über Erfahrungen (ob verhaltensbezogen oder akademisch) hilft ihnen, sich weiterzuentwickeln.
[…] Juni 2018 BOLD In ihrem Blogbeitrag beschreibt Annie Brookman-Byrne Metakognition folgendermaßen: „Metakognition ist das Nachdenken über […]“