Integration des Kunst- und Naturwissenschaftsunterrichts
Pamela ist überzeugt, dass Lehre traditionelle Fachgrenzen überschreitet. Kunst und Naturwissenschaften lassen sich durch Transdisziplinarität integrieren, und Kreativität sowie Zusammenarbeit fördern das Lernen. Pamela versteht Bildung nicht als linearen Prozess, sondern als iterativen und inklusiven Prozess, der vielfältiges Wissen und Pluralismus einbezieht. Innovative Lernräume wie STEAM-Gärten und unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler gestaltete Klassenzimmer können praxisorientierte und vernetzte Lernerfahrungen ermöglichen. Pamela setzt sich für den Abbau von Fachgrenzen ein, um die Kompetenzen Leonardos von da Vinci zu fördern – eine ganzheitliche Erkenntnisweise, die Bildung in Richtung Kreativität und Praxisrelevanz lenkt. Sie glaubt, dass Mathematik erst dann ihre volle Wirkung entfaltet, wenn sie in Verbindung mit anderen Fächern unterrichtet wird. Sie fördert eine Lerngemeinschaft, in der Lehrende und Lernende gemeinsam Wissen schaffen und die Trennung zwischen Kunst und Wissenschaft überwinden.
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„Die Lernenden erleben die Lehrenden beim Lernen selbst, bei der praktischen Wissensgenerierung. Sie bilden gemeinsam eine Lerngemeinschaft.“
Pamela Burnard
Pamela Burnard
Pamela Burnard ist Professorin für Kunst, Kreativität und Pädagogik an der Universität Cambridge und Gastprofessorin an der Grundschule der Universität Cambridge. International anerkannt für ihre wegweisende Forschung im Bereich Kreativität, hat sie über 20 Bücher, 25 Berichte und 120 wissenschaftliche Publikationen verfasst oder herausgegeben. Sie gründete die Forschungsgruppe für Kunst und Kreativität in Cambridge. Pamela Burnard hält regelmäßig Keynote-Vorträge weltweit und ist Mitglied in mehreren Redaktionsbeiräten. Ihre Arbeit schlägt Brücken zwischen Universitäten, Wirtschaft, Schulen und Gemeinden, und sie betreut Doktorarbeiten zur Förderung vielfältiger Kreativitätsformen in der Bildung.