Nicht jedes Lob ist gleichermaßen motivierend für das Lernen.

Julia Leonard ist Assistenzprofessorin für Psychologie an der Yale University und forscht dort zu Lernverhalten und Motivation junger Kinder. Sie erklärt, dass junge Kinder durch Lob für ihre Anstrengungen motiviert werden, ältere Kinder hingegen nicht.

„Dieselbe Art von Lob hat tatsächlich unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Altersgruppen.“

Julia Leonard

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Motivation, in der Schule gute Leistungen zu erbringen Rückgänge im Laufe der Schulzeit. Obwohl viele Menschen glauben, dass Kinder Lob brauchen, kann es Fehlzündung zur Motivation.

Um das Selbstwertgefühl zu steigern und es zu fördern Vorteile für die akademische LeistungErwachsene sollten:

  • Helfen Sie Kindern, über ihr Wachstum im Laufe der Zeit nachzudenken.
  • Geben Sie realistisches Feedback zu Leistung, Einsatz und Strategien.
  • Rahmenversagen als Lernchance.

Wir müssen unbedingt verstehen, dass Kinder in verschiedenen Altersstufen unterschiedlich auf ihre Umgebung und auf das, was für sie und ihre Motivationssysteme funktioniert, reagieren.

Das beste Beispiel ist vielleicht das Lob für einen Prozess. Also Lob für: „Wow, du arbeitest so hart!“ im Gegensatz zu Lob für eine Person wie: „Du bist ein großartiger Künstler!“.

Wir wissen, dass prozessorientiertes Lob die Motivation von Kindern im jungen Alter fördert, aber im höheren Alter wirkt es kontraproduktiv, denn ältere Kinder reagieren auf Lob für ihre Anstrengung mit Fragen wie: „Was? Warum? Warum denkst du, ich bin dumm? Was ist denn los mit mir?“ Wir wissen also, dass dieselbe Art von Lob in verschiedenen Altersgruppen unterschiedliche Auswirkungen hat.

Deshalb denke ich, dass wir wirklich untersuchen müssen, wie Kinder ihre Umwelt und die Reize, die sie im Laufe ihrer Entwicklung erhalten, verstehen und verarbeiten.

Fußnoten

Julia Leonard Julia ist Assistenzprofessorin am Fachbereich Psychologie der Yale University. Sie erwarb ihren Bachelor in Neurowissenschaften und Verhalten an der Wesleyan University, promovierte in Kognitionswissenschaften am MIT und absolvierte ein von MindCore finanziertes Postdoktorandenstipendium an der University of Pennsylvania. Julia möchte die Faktoren verstehen, die den Lernansatz und die Lernfähigkeit von Kindern beeinflussen. Sie geht diesen Fragen mit Methoden der Kognitionswissenschaft, der Entwicklungspsychologie und der Neurowissenschaften nach, wobei sie sich auf die frühkindliche Entwicklung und deren pädagogische Implikationen konzentriert.

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