Mädchen befähigen, den Wandel in ihrer Gemeinschaft voranzutreiben
Sonia leitet ein Internat in einem Waldreservat in Paraguay. Dort erhalten vorwiegend Mädchen aus indigenen Gemeinschaften eine fundierte Ausbildung in Umweltwissenschaften und praktischen Fertigkeiten – von Landwirtschaft bis Robotik. Die Schule in Mbaracayú arbeitet nach einem autarken Modell und deckt ihre Kosten durch eigene Geschäftseinheiten. Die Schülerinnen durchlaufen verschiedene Lernbereiche, darunter Agrarökologie und Ökotourismus, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Für Sonia ist der Schulabschluss der Mädchen ein wichtiger und emotionaler Moment, denn die positiven Auswirkungen zeigen sich deutlich bei den Absolventinnen, die zu Führungspersönlichkeiten und Vorbildern in ihren Gemeinden werden. Diese Schule stattet Mädchen mit Bildung aus und befähigt sie, Veränderungen in ihren Gemeinschaften voranzutreiben.
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„Die ursprüngliche Idee der Schule war genau das: Mädchen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung zu ermöglichen, einer Bildung, die es ihnen erlauben würde, Führungsrollen in ihren Gemeinschaften zu übernehmen.“
Sonia Sanabria
Sonia Sanabria
Sonia Sanabria ist die Schulleiterin der Mädchenschule Mbaracayú im gleichnamigen Naturreservat in Paraguay. Die ehemalige Lehrerin engagiert sich für die Stärkung junger Frauen durch Bildung und nachhaltige Entwicklung. Neben ihrer Tätigkeit als Schulleiterin ist Sonia Sanabria Bildungsdirektorin der Fundación Moisés Bertoni, wo sie Initiativen zum Umweltschutz und zur Gemeindeentwicklung leitet. Ihr Fokus liegt auf der Bereitstellung hochwertiger Bildung in ländlichen Gebieten, der Förderung von Führungsqualitäten und dem Erhalt der einzigartigen Artenvielfalt der Region.